Markus Hahne Teil2 - Zeichnungen und Bilder

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Die zweite DVD zu Markus Hahne.

Kein Feuer, keine Kohle / Ännchen von Tharau

Videobeschreibung:

Zu den Liedern "Ännchen von Tharau" und "Heimliche Liebe" sehen wir Bilder von Markus Hahne. Er hat sie gemalt und uns geschickt. Als die beiden Lieder in der DDR gesungen wurden, hatten sie einen anderen Bezug zu der Zeit, als sie entstanden. Auch bei Gebäuden die im Kapitalismus gebaut wurden und danach in der DDR standen, hatte sich der Bezug geändert.

In der DVD "Markus Hahne - Zeichnungen und Bilder Teil 2" sehen wir aber nicht nur Bilder des Künstlers. Wir werden auch noch einmal Bilder des heutigen Dresdens sehen, wie zerfallen es ist und wie es zerfällt. In Dresden sind sehr viele neu gebaute Bürogebäude leer stehend. Sie sind mit neuen Schulden finanziert und waren noch nie voll belegt. Die Gebäude, die uns im Fernsehen als „Aufschwung-Ost-Projekte" präsentiert werden, stehen oft leer oder wurden noch nicht einmal zu Ende gebaut. Nach über zwei Jahrzehnten "Freiheit und Marktwirtschaft" haben die Bürger der DDR ihre Erfahrungen gemacht. Selbst die reaktionärsten Zeitungen und Fernsehmagazine versuchen nur noch unterschwellig die Aufschwung-Ost-Lüge aufrecht zu erhalten. Da ist es doch viel leichter von "Alternativlosigkeit" zu sprechen, als das man weiterhin versucht, Erfolge des Imperialismus herbei zu reden.


Heimliche Liebe

Kein Feuer, keine Kohle
Kann brennen so heiß,
Als heimliche Liebe
Von der niemand nichts weiß.

Keine Rose, keine Nelke
Kann blühen so schön,
Als wenn zwei verliebte Seelen
Bei einander tun stehn.

Setz du mir einen Spiegel
Ins Herze hinein,
damit du kannst sehen,
Wie so treu ich es mein


Ännchen von Tharau

Ännchen von Tharau ist's, die mir gefällt,
Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld.

Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz
Auf mich gerichtet in Liebe und Schmerz.

Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!

Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
Wir sind gesinnt bei einander zu stahn.

Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
Soll unsrer Liebe Verknotigung sein.
...

Dresden im Sozialismus

Videobeschreibung:

Das sozialistische Dresden - wie würde es aussehen? Wie wäre es heute, wenn es die Konterrevolution 1989/90 nicht geben hätte? Markus Hahne zeigt uns in seinen Bildern, wie solch eine sozialistische Stadt aussehen könnte.

Bevor wir uns aber diese Bilder ansehen, wird uns noch einmal gezeigt, wie Dresden heute tatsächlich im Jahre 2012 aussieht.

Markus Hahne hat für uns aber auch Bilder gemalt, auf denen sich das Volk seine Stadt, sein Eigentum, zurück erobert. Solch positive Veränderungen sind mit Reformen nicht möglich, da es sich dabei immer nur um Änderungen innerhalb des Systems handelt. Reformen im Kapitalismus ändern nur die Form der Ausbeutung der Arbeiterklasse durch die Kapitalistenklasse. Heute sind Reformen allseits bekannt, als die weitere Verschärfung der Ausbeutung.

Wir brauchen also die kommunistische Revolution! Dann bauen wir wieder unseren Staat für uns!

DDR - Unter den Schwingen des Phoenix

Videobeschreibung:

Mit diesem Lied bedanken wir uns bei Markus Hahne für seine Bilder.

Der "Staat" ist nichts anderes als das Machtinstrument der herrschenden Klasse, um die aktuellen Produktionsbedingungen beizubehalten. Man sieht sehr leicht, wer die herrschende Klasse im Staat BRD ist. Die BRD tut mit immer neuen Sparprogrammen und Steuererhöhungen für das Proletariat auf der einen Seite und mit Steuergeschenken sowie Bankenrettungen auf der anderen Seite, alles um den Untergang des Kapitalismus hinauszuzögern.
Dabei ist ihr jedes Mittel recht. So werden immer neue Milliarden an Schulden aufgenommen. Das Proletariat ist gezwungen immer mehr und länger zu arbeiten für immer weniger Geld, um dann bei jeder Gelegenheit weitere Zwangssteuern zu zahlen.

Ein Land in dem niemand zu "den Tafeln" gehen muss, jeder das Recht auf eine Wohnung und kostenlose ärztliche Versorgung hat, kann nur mit einem Staat existieren, in dem es keine Klassen mehr gibt. In der DDR gab es keine Rettungsschirme für Großbanken. Es gab noch nicht mal Zwangsabgaben, wie die Mehrwertsteuer oder die Praxisgebühr. Weil die Deutsche Demokratische Republik unser Staat war, wurden kostenlose Kindergärten und günstige Wohnungen gebaut.

Wir müssen also wieder unseren Friedensstaat errichten!


 
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