Thesen über den Sozialismus

Der Film zum Thema

 

Der Sozialismus besaß immer eine viel geringere Arbeitsproduktivität als der Kapitalismus?

Die Deutsche Demokratische Republik z. B. besaß gegenüber der BRD eine höhere gesamtgesellschaftliche Arbeitsproduktivität. Sie bewies dies durch eine gewaltige Steigerung der Lebensverhältnisse des gesamten Volkes ohne die Ausplünderung und Erniedrigung anderer Völker, ohne Kriege, ohne den Raubbau an den Lebensgrundlagen, ohne Lohndumping, ohne eine exorbitante Staatsverschuldung, ohne Rentenkürzungen, mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Im sozialistischen Kuba, einem Staat mit 11 Mio. Einwohnern, sind trotz des seit über einem halben Jahrhundert andauernden Embargos für jeden selbstverständlich und kostenlos nicht nur Bildung und Gesundheitswesen zugänglich.

Wer besitzt die höhere Arbeitsproduktivität, die USA, die als Erster einen Menschen auf den Mond schickten, die ersten Personalcomputer entwickelten und jährlich mehr Geld für Rüstung ausgeben als alle anderen Staaten der Welt zusammen genommen oder Kuba, der einzige Staat der Welt, in dem es keine Analphabeten gibt?

Schon allein die gesamtgesellschaftliche Leitung und Planung im Sozialismus ermöglicht eine so gewaltige Steigerung der gesellschaftlichen Arbeitsproduktivität, wie sie in der kapitalistischen Profitwirtschaft niemals erreicht werden kann.

 

Im Sozialismus gab es kaum Produktinnovationen?

Braunkohlenhochtemperaturkoks, Plasmaschmelzofen, Multispektralkamera, FCKW-freier Kühlschrank oder Duroplast sind nur einige der zahlreichen Innovationen die allein in der DDR entwickelt wurden, trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und des Wirtschaftsembargos der kapitalistischen Staaten schon vor Gründung der DDR, trotz des ständigen Abwerbens von Fachkräften und erheblicher Rohstoffeinseitigkeit. Als Beispiele für Innovationen der Sowjetunion seien neben der Raumfahrt noch die erste gesteuerte Kernfusion im Jahre 1970 (TOKAMAK 3) und die Synthetisierung neuer Elemente genannt.

Die sozialistischen Produktionsverhältnisse wurden nicht in zuvor hoch entwickelten kapitalistischen Staaten, wie Großbritannien, Frankreich oder den USA,  aufgebaut, sondern dort wo zuvor die rückständigsten, am wenigsten entwickelten, kapitalistischen Staaten Europas existierten, insbesondere in Russland. Dieser Aufbau erforderte nicht  nur ein kolossales Wachstum der Produktivkräfte, sondern dieses Wachstum konnte unter sozialistischen Produktionsverhältnissen auch hergestellt werden. Dieses Wachstum wäre ohne zahlreiche Innovationen unmöglich gewesen.

 

Der Sozialismus war undemokratisch und ungewollt?

In unserer Deutschen Demokratischen Republik, ein Staat mit 16 Mio. Einwohnern, gehörten der Volkskammer (Parlament) 500 Abgeordnete an. Die Fraktion unserer Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands bildete, neben 9 weiteren Fraktionen in der Volkskammer, einen Anteil von 25 % der Abgeordneten. Mehr als 200.000 DDR-Bürger waren als Abgeordnete in örtlichen Volksvertretungen tätig. Eine Kandidatur war ohne bürokratische Hürden und ohne Geld für Wahlwerbung unkompliziert möglich.

Für die neue Verfassung unserer Deutschen Demokratischen Republik stimmten im Jahre 1968 mehr als 96 % unserer Wahlberechtigen mit "Ja" (Wahlbeteiligung 98 %). Mehrere Monate vor der Wahl wurden die Inhalte unserer neuen Verfassung,  sowie zahlreiche Änderungsanträge in den Medien und in öffentlichen Zusammenkünften diskutiert.

Für die gesellschaftliche Leitung und Planung im Sozialismus ist die Mitarbeit eines jeden Menschen nicht nur erwünscht, sondern auch notwendig.

Arbeite mit, plane mit, regiere mit, ist für den Aufbau des Sozialismus erforderliches und bestimmendes Instrument.

 

 

Die sozialistischen Produktionsverhältnisse entsprechen dem heutigen Stand der Produktivkräfte!

Insbesondere die Hauptproduktivkraft, der Mensch, wird im Sozialismus endlich entwickelt.

Die sozialistischen Produktionsverhältnisse sind die Grundlage dafür, Bedingungen zu schaffen,

in denen jeder Mensch das wertvollste was er besitzt für die Gesellschaft dienstbar machen kann und will, seine Individualität, sein Leben.

 

Im heutigen Kapitalismus, im Imperialismus sind die Produktivkräfte Destruktivkräfte! Millionen von Menschen sind mit der Entwicklung, dem Bau und der Bedienung von immer neuen, zerstörerischen Waffen beschäftigt. Inhalt der Arbeit von immer mehr Menschen ist die Überwachung und Kontrolle anderer Menschen.

Absolut jeder kapitalistische Staat ist heute eine gewaltige Maschinerie im Kampf gegen den Fortschritt.

 

Es ist höchste Zeit für die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, damit die Produktivkräfte befreit werden vom Fluch der Destruktion!

  

Es ist höchste Zeit für das Ende der Klassengesellschaft und die Errichtung der proletarischen Demokratie durch uns!

 Es ist höchste Zeit für den Sozialismus!

 

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