Erdöl & Kapitalismus

 zum Film

 

Aus purer Verzweiflung flutet die USA mit ihrem Fracking-Öl den Erdölmarkt,

zum einen, durch den Zwang etwas verkaufen zu müssen,

zum anderen, durch den Zwang die Russische Föderation als ihren Hauptkonkurrenten auf dem Rüstungsmarkt unter Druck setzen zu müssen.

Die Ölpreise fielen unter das Niveau, das für die Amortisierung der Erschließungskosten erforderlich ist.

Saudi-Arabien erhöhte zudem die Förderung, obwohl das ein Defizit seines Staatshaushaltes bedeutet,

im Glauben somit Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen (Quelle: www.teleboerse.de).

Spekulationen auf weiter fallende Ölpreise verstärken den Ölpreisverfall,

Fusionen und "Marktbereinigung" werden weiter angeheizt, z. B. bei Unternehmen im Bereich der Förderung, Verarbeitung und Fördertechnik.

Kredite können nicht mehr bedient werden und Spekulationsblasen platzen.

 

Dieses globale Hasardeurspiel ist nur ein weiteres Beispiel für die Ausweglosigkeit der kapitalistischen Profitwirtschaft und ihrer Destruktivität.

 

       

 

Erdöl ist vor allem deshalb ein strategischer Rohstoff, weil er für die Aufrechterhaltung der militärischen Überlegenheit unverzichtbar ist.

Insbesondere die Lufthoheit kann nur mit Erdöl abgesichert werden. Wie will die USA ihre mehr als 700 Militärbasen weltweit betreiben, ohne Erdöl?

Der Blick auf die "Strategische Ellipse" beispielsweise macht deutlich, warum gerade dort immer neue Kriege begonnen werden und weitere Kriege vorbereitet werden.

 

Solange wir als Gesellschaft nicht den Zugriff auf den wertvollen Rohstoff Erdöl erlangen, solange wir nicht gesellschaftliche Eigentümer dieses Naturschatzes sind,

wird Erdöl nicht zu unserem Wohlergehen eingesetzt werden, sondern nur weiter das Betriebsmittel sein, um Vernichtung und Massenelend weiter anzutreiben.

 

Siehe auch Libyen

 

Weitere Empfehlungen und Links

Krieg - Das Lebenselixier des Kapitalismus

1914 - Beginn des Ersten Weltkrieges

Modernisierung der Atomwaffen

Das allgemeine Entwicklungsgesetz der Menschheit - Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse

 

Literaturempfehlungen

Lenin: "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

Marx: "Das Kapital" Band I - III

 

 

 

 zurück                                                                                                                                                           home