Angloamerikanische Bombenangriffe auf Dresden

 

Vor 70 Jahren wurde vom 13. bis 15. Februar die Stadt Dresden durch angloamerikanische Bombardierungen in weiten Teilen zerstört.

Bei diesen Bombenangriffen wurde eine Bombenlast von rund 3.500 Tonnen (davon 1.500 Tonnen Brandbomben) abgeworfen.

35.000 Menschen wurden getötet.

Zahlreiche Gemälde, historische Gebäude und andere Kunstschätze wurden vernichtet,

Hingegen wurden auf das Industriegelände und das große Tanklager keine Bomben abgeworfen.

Was können wir aus der Bombardierung Dresdens lernen?

Wir können zum Beispiel lernen, wohin der Faschismus führt.

Wir können auch lernen, dass es ein Unterschied ist, ob wir Frieden haben, weil wir den Krieg verhinderten

oder ob wir Frieden haben, weil die Kriegsmaschine zum Stillstand gebracht wurde.

Am 2. März und am 17. April 1945 wurde dann Dresden nochmals bombardiert, nachdem entschieden war,

dass Dresden teil der sowjetischen Besatzungszone werden würde (Konferenz von Jalta).

Dies stützte weiter die faschistische Propaganda, verzögerte die Befreiung Dresdens durch die Rote Armee und machte den Wiederaufbau noch schwieriger.

 

Das zerstörte Dresden vom Rathausturm aus gesehen

 

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa.

In diesem Krieg hatte die Sowjetunion nicht nur die größten Verluste und Verwüstungen zu erdulden,

sondern war auch die entscheidende Kraft, die die faschistische Vernichtungsmaschine zum Stillstand brachte und sie zur bedingungslosen Kapitulation zwang.

  "Immer werden wir dankbar sein! Dank euch, ihr Sowjetsoldaten!" 

 

In einem Teil Europas konnte dann auch die Ursache für Faschismus und Krieg beseitigt werden, das privatkapitalistische Eigentum an den Produktionsmitteln.

Das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln wurde hergestellt und damit die Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden geschaffen.

Es entstanden neben der Sowjetunion weitere sozialistische Staaten.

Die Deutsche Demokratische Republik war einer von ihnen.

 

    

Soldaten der Roten Armee und der US-Armee vereinigen sich in Torgau Ende April 1945

 

Die Leichenberge der kapitalistischen Profitwirtschaft wachsen immer noch.

Es ist höchste Zeit, endlich den Kapitalismus zu vernichten, bevor er auch uns vernichtet.

Es ist Zeit für die Herrschaft des Volkes im Interesse des Volkes.

Es ist Zeit für den Sozialismus!

 

Weitere Empfehlungen

Der Zweite Weltkrieg

Stalingrad

Fetscherstein

70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Dresden

Der Erste Weltkrieg

Krieg - Das Lebenselixier des Kapitalismus

Warum sind wir für den Kommunismus? Teil 6

Film gegen die Bombenkriege der NATO

 

Literaturempfehlungen

Lenin: "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

Marx: "Das Kapital" Band I - III

 

zurück                                                                                                    home